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Renaissance der Lebensversicherung: Netto-Policen werfen Renditen bis zu 4 Prozent p.a. ab und sind damit eine Alternative für Kapitalanleger

Esther Stosch / pixelio.de

Für mittelfristige Geldanlagen eignet sich der Abschluss einer so genannten Netto-Police mit einer Gesamtverzinsung von bis zu 4 Prozent pro Jahr. Diese Form der Geldanlage liegt weit über den Zinssätzen für Tagesgeld, Festgeld oder Bausparverträge, die noch in Hochzinszeiten abgeschlossen wurden.

Nach den Vorgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) muss ein Großteil der Gelder in sicheren Anleihen angelegt werden, in erster Linie in deutsche Bundesanleihen oder Wertpapiere mit vergleichbarer Sicherheit. Schließt man eine Netto-Police ab, partizipiert man an hoch verzinslichen Bundesanleihen, die es heute nicht mehr direkt zu kaufen gibt, da sie sich nach wie vor in Altbeständen von Lebensversicherern mit hoher Überschussbeteiligung befinden.

Hohe Sicherheit für Sparer

Die Versicherungspolice bietet Sparern damit die notwendige Sicherheit, die sie bei der Anlage ihrer Gelder auf dem freien Kapitalmarkt nicht haben. Zudem gehören Lebensversicherer der Sicherungseinrichtung Protektor Lebensversicherungs-AG an, welche das Vermögen der Sparer vor den Folgen der Insolvenz eines Lebensversicherers schützt. Nach staatlicher Vorgabe eine Verzinsung von 1,25 Prozent pro Jahr formell garantiert. Hinzu kommt die Überschussverzinsung, die je nach Versicherer variiert und ebenfalls für die Dauer von einem Jahr garantiert wird.

Immer transparent

Zahlreiche Sparer schauen Produkte aus dem Bereich Lebensversicherung, da sie intransparent erscheinen. Jedoch ist einer der größten Vorteile der Netto-Police die Transparenz. Der Sparer sieht genau, was er einzahlt und was er zum gewünschten Auszahlungszeitpunkt erwarten kann – ohne versteckte kosten, die sonst üblich sind. Es handelt sich also um ein interessantes Anlageprodukt für konservative Anleger.

Beratung beim Spezialisten

Für den Abschluss einer Netto-Police müssen sich Sparer an einen spezialisierten Honorarberater wenden. Ein eigenständiger Vertragsschluss ist nicht möglich. Die Honorarberater erhalten allerdings keine Provision für die Vermittlung des Versicherungsvertrags. Versicherte verpflichten sich vielmehr in einer separaten Honorarvereinbarung, ein Honorar direkt an den Vermittler zu zahlen. Mit diesem Honorar werden die Beratungs- und Vermittlungstätigkeiten des Honorarberaters vergütet. Netto-Policen kommen hauptsächlich bei der Altersvorsorge und zunehmend auch für die Kapitalanlage zum Einsatz. Zu den Anbietern gehören führende deutsche Lebensversicherer sowie Spezialanbieter. (Redaktion)

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