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Neue EU-Richtlinie für Immobilienkredite

Thorben Wengert  / pixelio.de

Thorben Wengert / pixelio.de

Die seit dem 21. März 2016 neu eingeführte EU-Immobilienkreditrichtlinie, macht die ersten Auswirkungen für Kreditnehmer spürbar. Unter anderem soll die neue Regelung verhindern, dass sich Bauherren mit einer Finanzierung übernehmen.

Das bedeutet noch strengere Konditionsüberprüfungen seitens der Banken.  „Häufig werden alle negativen Faktoren einberechnet, aber positive Auswirkungen auf die Sicherheit nicht herangezogen“, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24 (https://www.baufi24.de/).

Zwei Aspekte erhalten jetzt mehr Gewicht in der Bewertung der Kreditnehmer: Die Möglichkeit den Kredit bis zum Lebensalter vollständig abzuzahlen und die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Überschuldung. Hinzu kommt das eventuelle Wertsteigerungen der Immobilie nicht mehr so stark gewichtet werden dürfen. Wichtig ist eine langfristige Planung über die Kreditbindungszeit hinaus. Der Verkauf der Immobilie als Sicherheit fällt zusätzlich aus.

Folgende Punkte sollten geachtet werden:

– Realistische Einschätzung der eigenen finanziellen Möglichkeiten
– Eigenkapital mitbringen
– Höhere Zinsen nach der ersten, möglichst langen, Zinsbindungsphase einkalkulieren
– Von Beginn an hoch tilgen plus möglichst Sondertilgungen leisten
– Angebote unabhängig vergleichen
– Hochwertige Immobilien in guter Lage wählen

Die Zinsraten kann man mit folgendem Toll unter https://www.baufi24.de/baufinanzierung-rechner/ berechnen. (Redaktion)

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