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Die Leadagentur

Heinz und Kraft Foods fusionieren mit Hilfe von Warren Buffett

Rainer Sturm  / pixelio.de

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Die Kraft Foods-Aktie feiert neue Rekordhoch, nach dem Zusammenschluss mit Heinz.

Am gestrigen Mittwoch kündigten die US-Traditionskonzerne Kraft Foods und Heinz Ketchup ihre Fusion an und werden somit zum Schwergewicht der Lebensmittelbranche. Hinter dem Geschäft steht kein anderer als Starinvestor Warren Buffett und die brasilianische Beteiligungsgesellschaft 3G.

The Kraft Heinz Company soll das neue Unternehmen heißen und mit einem Umsatz von rund 28 Milliarden US-Dollar der drittgrößte Nahrungsmittel- und Getränkekonzern in Nordamerika und die Nummer fünf weltweit werden. Buffett lies verlauten, dass das Geschäft ganz „(..) nach seinem Geschmack(..)“ sei. Synergien von bis zu 1.5 Milliarden US-Dollar sollen durch die Fusion bis Ende 2017 gehoben werden.

Warren Buffet wird als Besitzer von Heinz Ketchup, gemeinsam mit 3G, 51 Prozent an dem neuen Lebensmittelkonzern halten. Die Aktionäre der börsennotierten Kraft Foods Group sollen die restlichen Anteile und zusätzlich eine Sonderdividende in Höhe von 16,50 Dollar je Aktie oder insgesamt rund zehn Milliarden Dollar bekommen. Diese Summe wird von Buffetts Investmentfirma und 3G aufgebracht.

Gemessen am New Yorker Aktien-Schlusskurs vom Dienstag lag der Börsenwert von The Kraft Food Company bei gut 36 Milliarden Dollar. Buffett und 3G bezahlten für Heinz vor gut zwei Jahren 23 Milliarden Dollar.
Buffett und die brasilianische Private-Equity-Firma 3G gelten mittlerweile als ein eingespieltes Team. Die Übernahme der kanadischen Kaffee- und Donut-Kette Tim Hortons durch Burger King geht ebenfalls auf ihr Konto

Betrachtet man die vorherigen Übernahmen von 3G, so kann sich Kraft Foods vor allem auf Einsparungen und einen Konzernumbau freuen, da 3G als knallharter Sanierer gilt.

Dem Zusammenschluss müssen Kraft-Aktionäre und Wettbewerbshüter  noch zustimmen. Sollte alles glatt laufen, so wir die Fusion in der zweiten Jahreshälfte 2015 abgeschlossen sein. Bei Anlegern kamen die Pläne gut an – die Kraft-Aktie steigt sowohl in Deutschland als auch in den USA zeitweise um rund 40 Prozent.

(Redaktion)

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